Förderverein Chipunga e.V. 

- Kulturaustausch und "Hilfe zur Selbsthilfe" mit der Region Chipunga / Malawi / südliches Afrika -

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Aufklärung

Die Angst als HIV-Positiver vom öffentlichen Leben ausgeschlossen zu werden (Stigmatisierung) ist ein grosses Problem in Malawi. Aus diesem Grund lassen sich viele Menschen von vorne herein gar nicht auf den HI-Virus testen. Die Hälfte der Malawi glauben ferner daran, dass HIV-positive Menschen nicht mehr arbeiten dürfen. Hauptsächlich durch Unverständniss oder Ignoranz glauben 24% der Frauen und 16% der Männer dass der Gebrauch eines Kondoms nicht sicher ist. Ein risikoreiches Sexualverhalten ist sehr verbreitet (18% der Männer berichten von auserehelichen Sexualpartnern und 21% der Männer bezahlen Prostituierte). Speziell in den ländlichen Regionen kommt eine meist mangelhafte Ausbildung dazu. Über die Hälfte aller Frauen und ein Viertel der Männer der Altersgruppe 15-19 Jahren berichten, dass sie keinen Zugang zu Kondomen haben, bzw. nicht wissen wie sie dieselben erwerben können. All diese Fakten zusammen ergeben eine sprichwörtlich tödliche Spirale!

Zusammen mit lokalen Partnern haben wir einen Workshop zum Thema HIV/AIDS durchgeführt. Durch eine theaterförmige und dadurch sozusagen bildliche Aufklärung zum Thema Übertragung des HIV und den Möglichkeiten der Verhütung, soll das Bewusstsein der Menschen geschäft werden. Viele wissen etwas zum Thema, haben aber leider doch nur fragmentale Kenntnisse.

Der erste Workshop wurde mit Frauen und Männern zusammen durchgeführt. Die Frauen haben uns dann darum gebeten einen weiteren Workshop nur für Frauen durchzuführen. Dem Wunsch wurde entsprochen.



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Kondome

Um Tatsachen zu schaffen, gibt es auf Chipunga eine kostenlose Abgabestelle von Kondomen. Auf einer Toilette wurden vom weltwärts Team initiiert ein Kondomspender aufgestellt. Neben Kondomen für Männer gibt es inzwischen auch Kondome für Frauen.



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HIV / AIDS

Acquired Immune Deficiency Syndrome (englisch für „erworbenes Immundefektsyndrom“), als AIDS benannt, bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen in Folge der durch Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HI-Virus, HIV) induzierten Zerstörung des Immunsystems auftreten (Quelle: Wikipedia).



2-6 Wochen nach einer Infektion können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit usw. auftreten. In der Latenzphase vermehrt sich das Virus im Körper. Betroffene, sofern sie von ihrer Infektion wissen, leiden allenfalls psychisch darunter, körperliche Symptome treten hingegen keine auf. Die Latenzzeit dauert im Durchschnitt neun bis elf Jahre. Es gibt Patienten, die innerhalb von Monaten nach der Ansteckung AIDS entwickeln und solche, bei denen trotz Ansteckung bis heute keine Progression zu AIDS festzustellen ist.

Bei Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen Infektionen und Tumoren. Bereits während der symptomfreien Latenzphase können Medikamente eingesetzt werden, die die Lebenserwartung von Infizierten steigern. Eine Heilung ist nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können. Ohne antiretrovirale Therapie sind die Überlebenschancen eines an HIV infizierten Menschen in Malawi leider äusserst gering.

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