Förderverein Chipunga e.V. 

- Kulturaustausch und "Hilfe zur Selbsthilfe" mit der Region Chipunga / Malawi / südliches Afrika -

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Moskitonetze

Neben HIV/AIDS erkranken viele Menschen auch an Malaria. In Malawi ist ein bereits gegen die meisten Medikamente resistenter Malaria Stamm verbreitet. Die Gefahr gestochen zu werden ist tagsüber gering. Vor allem in den Abendstunden und in der Nacht prinzipiell ein Schutz nötig. Ein wirksamer Schutz bietet ein intaktes Moskitonetz. Da die wenigen vorhandenen Netze meistens löchrig und damit unwirksam sind, haben wir bereits mehrere Mal Moskitonetze gekauft und zu 25% des Einkaufspreises zum Kauf angeboten. Das Angebot wurde rege angenommen.

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Malaria

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. 90% der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die Zahl der Malariakranken weltweit wird nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts auf 300–500 Millionen Fälle geschätzt. Die WHO schätzte die Zahl der Malariafälle 2009 auf 243 Millionen.

Im Laufe ihres Lebenszyklus vollziehen die Malariaerreger, die Plasmodien, einen Wirtswechsel. Der Mensch dient dabei als Zwischenwirt. Als Endwirt dienen Stechmücken, insbesondere der Gattung Anopheles. In ihnen findet die Vermehrung der Plasmodien statt. Der Lebenszyklus der Plasmodien ist in der nachfolgenden Grafik dargestellt (Quelle: Wikipedia).



Aufgrund des unterschiedlichen Verlaufs der Erkrankung kann zwischen der Malaria tropica, der Malaria tertiana und Malaria quartana unterschieden werden. Die Malaria tropica ist die schwerste Verlaufsform und wird durch den Erreger Plasmodium falciparum verursacht. Charakteristisch für die Malaria tropica ist ein sehr hohe Parasitendichte im Blut, die teils ausgeprägte Anämie und die häufig vorkommenden neurologischen Komplikationen. Es kann ein rhythmischer Fieberverlauf vorliegen, fehlendes Fieber ist jedoch kein Ausschlusskriterium einer Malaria tropica.

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