Editorial

Über Chipunga und den Förderverein Chipunga

Malawi Die Chipunga Farm liegt im Norden von Malawi, einem kleinen Land im Südosten Afrikas. Angebaut werden hauptsächlich Kaffee und Makadamianüsse. Der Leiter der 400 Hektar großen Farm, Bernhard Schwarz aus dem schwäbischen Dorf Heimerdingen, beschäftigt zur Zeit 34 Mitarbeiter, die mit ihren Familien in den farmeigenen Wohnhäusern wohnen. Die Farm ist größter Arbeitgeber in der strukturarmen Region. Als "Bwana" trägt Bernhard eine große Verantwortung gegenüber seinen Arbeitern. Hilfe ist täglich an allen Ecken und Enden von Nöten. Ein Engagement, das für ihn jedoch aus zeitlichen, vor allem aber aus finanziellen Gründen nur begrenzt möglich ist. Daher haben wir beschlossen, einen Förderverein zu gründen und ihn Förderverein Chipunga genannt.

Der lokale Name des Fördervereins lautet: GRACE charity
GRACE = GeRman Assistance for Chipunga Employees

Familie in Malawi Wir möchten die für Afrika leider typischen Probleme sehr konkret und lokal begrenzt angehen. Bernhard Schwarz schafft durch sein Engagement Arbeitsplätze, während wir als Förderverein uns um die sozialen Belange der Menschen und um die generelle Verbesserung der mangelhaften Lebensumstände kümmern.



Unsere Ziele und Aufgaben

Dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" folgend und angeregt durch unsere lokalen Partner vor Ort, macht sich der Verein zur Aufgabe, die in der Region Chipunga in Malawi lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen:

-a- Gesundheit

Lebensumfeld Wir führen präventive Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge durch und erstatten 75% der Kosten für medizinische Hilfe und Medikation.

-b- Schulbildung

Grundschule Die Grundschule ist in Malawi zwar staatlich organisiert, hat aber vor allem auf dem Land ein sehr schlechtes Niveau. Wir verbessern die Grundschulbildung und übernehmen ferner 75% des Schulgeldes für den Besuch weiterführender Schulen.

-c- Lebensumstände und spezielle Projekte

Wasserversorgung Um die einseitige Ernährung mit Mais zu ergänzen, fördern wir den Anbau von Nahrungsalternativen. Wir beteiligen uns auch an den Kosten für Dünger, Werkzeug, Koch- und Essgeschirr, wärmenden Decken und Moskitonetzen (Malariaprophylaxe).

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